Ein Zitat
"Takt ist eine schreckliche Sache. Wenn man ihn nicht hat, regt sich jeder auf. Wenn man ihn hat, merkt es kein Mensch." Shirley MacLaine (*1934)
Foto © Jörg Niederer
Hingesehen
Gestern waren wir wieder einmal in der Allmend Frauenfeld. Gegen Ende des Spaziergangs begegnete uns ein Trupp Schwanzmeisen. In den kahlen Ästen der Bäume suchten sie nach Insekten, Larven, kleinen Beeren und Knospen. Sehr gerne fressen sie Blatt- und Schildläuse. Dabei sprechen sie unablässig miteinander, was sie beim Einflug auch verrät. Die Winzlinge, deren Schwanzfedern länger sind als der Körper, wiegen gerade einmal 7-9 Gramm.
Nicht nur beim Futtersuchen, sondern auch bei der Aufzucht der Jungen sind Schwanzmeisen sozial. Bis zu acht mit dem brütenden Männchen verwandte Vögel helfen beim Füttern der Jungen und bei der Verteidigung der Nester. So können pro Kugelnest bis zu zwölf Junge versorgt und aufgezogen werden.
Anders als der Name suggeriert, ist die Schwanzmeise nicht mit den Meisen verwandt, sondern gehört mit den Grasmücken und Seidensängern zu einer eigenen Unterfamilie.
Jörg Niederer
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