Donnerstag, 13. August 2026

Sonnenfinsternis

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Der Höhepunkt der Sonnenfinstern vom 12. August 2026. Bis auf eine Sichel ist die Sonne vom Mond abgedeckt.
Foto © Jörg Niederer
"... bei einem Streit mit jemandem noch vor Sonnenuntergang wieder Frieden schliessen." Benediktsregel

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Grosses Theater am Abendhimmel. Kurz vor Sonnenuntergang schiebt sich der Mond zwischen Erde und Sonne. Nach einigen Minuten ist die Sonne nur noch als schmale Sichel zu sehen. Dann taucht sie abgedunkelt am Horizont weg und geht, wie man so sagt, unter.

Für einmal ist nicht der Mond "nur halb zu sehen", wie Matthias Claudius im Jahr 1779 dichtete, sondern die Sonne. Ein besonderer Tag für die Wissenschaft und für viele astronomisch Interessierte. Manche sind sogar nach Spanien gereist, um die dort vollständige Sonnenfinsternis zu beobachten.

Die Wissenschaft hat die Sonnenfinsternis entzaubert. Sie eignet sich nicht mehr für Weltuntergangs-Verheissungen. Faszinierend ist so ein seltenes Ereignis dennoch. Um es zu betrachten musste ich nicht einmal aus der Wohnung. Mir wurde die Show frei Haus geliefert. Wunderbar.

Jörg Niederer

Mittwoch, 12. August 2026

Lebendig verspeist

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Die Schlupfwespe Coleocentrus excitator auf einem Brombeerblatt.
Foto © Jörg Niederer
"Nichts ist umsonst erschaffen, aber die Fliege ist nicht weit davon entfernt." Mark Twain (1835-1910)

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Darf ich vorstellen: Schlupfwespe. Weibchen von Coleocentrus excitator. Einen deutschen Namen hat das gut 23 mm lange Insekt nicht. Der Legestachel wurde bei der Grössenangabe noch nicht mitgemessen. Er ist noch einmal gut 17 mm lang. Die Schlupfwespe ist ein koinobionter Endoparasitoid. Das bedeutet, dass die Larven der Schlupfwespe lange Zeit in einem andern Tier leben, und dieses langsam von innen auffressen, aber so, dass das Wirtstier erst kurz vor Ablauf des Larvenstadiums der parasitierenden Tieres stirbt. Genau das bezeichnet das "Endo" vor dem Begriff "Parasitoid". Der Parasit bringt den Wirt langsam und schlussendlich um. Es gibt auch parasitoide Insekten, die den Wirt weiterleben lassen.

Im Fall von Coleocentrus excitator parasitiert dieser verschiedene Bockkäfer, etwa den Mulmbock, den Gelbbindigen Zangenbock, den Rothalsbock und den Braunrötlichen Spitzdeckenbock. damit reguliert Coleocentrus excitator mit seinem parasitierenden Verhalten einige Baumschädlinge. Das ist für die Bockkäfer natürlich nicht sehr schön, für die Kiefern, Fichten und Erlen jedoch schon.

Jörg Niederer

Dienstag, 11. August 2026

Tempi Passati

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"Wie traurig. Eine Hälfte der Welt glaubt nicht an Gott, die andere nicht an mich." Oscar Wilde (1854-1900)

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Oben: Das Lindenzytli in Hettiswil. Unten: Das Primarschulhaus von Hettiswil
Fotos © Jörg Niederer

Hettiswil ist ein kleines Dorf, südöstlich von Hindelbank. Wer hindurch wandert, steht irgendeinmal vor dem Lindenzytli. Der kleine Turm mit Uhr fällt auf. Seine Glocke erinnert an eine Zeit, die vor 900 Jahren begann, und in der Reformation endete, als hier ein kleines Cluniazenserpriorat stand. Nie lebten mehr als drei Mönche an diesem Ort. Heute ist nichts mehr von diesem "Gotzhus Hettiswil" zu sehen. Zwar fand die Glocke des Klosters, die vorübergehend in Solothurn ruhte, wieder als Feuerglocke ins Dorf zurück. Damit sie gut hörbar war, wurde das Lindenzytli im Dorfkern errichtet. Doch da die Glocke zersprang, ersetzte man sie durch eine neue. Auch das Lindenzytli steht nicht mehr da, wo es ursprünglich hingebaut worden war. Aufgrund des Verkehrs verschob man es zwischen 1950-1954 um zwei Meter. Heute ist das Lindenzytli Wahrzeichen von Hettiswil, und erinnert noch ein wenig an das verflossene Kloster.

All das ist Tempi Passati. Genauso, wie die Sonntagschule der Evangelisch-methodistischen Kirche im Primarschulhaus Hettiswil. Sie bestand bis 1981 als Teil der Arbeit des Kirchenbezirks Burgdorf. Sonntagschulen wurden an vielen Standorten in Schulhäusern abgehalten. Methodistische Kirchen brachten diese Form der sonntäglichen Kinderunterweisung überhaupt erst in die Schweiz. Schulen als Standorte waren ideal geeignet, kannten die Kinder doch schon den Ort und fühlten sich dort wohl. Offensichtlich entsprach dieses Angebot auch dem Bedürfnis jener Zeit. Sonntagschulen mit 100 Kindern und mehr gab es zum Beispiel in Strengelbach und an vielen anderen Orten. In meiner Anfangszeit erlebte ich noch Sonntagschulweihnachtsfeiern in einem dieser Landschulhäusern.

Heute ist es kaum möglich, als Freikirche ein solches Angebot im Schulhaus anzubieten. Die Zeiten haben sich geändert. Die Menschen sind religiös diverser unterwegs, wollen nicht, dass ihre Kinder in irgend einer ihnen nicht vertrauten Weise indoktriniert werden. Ein berechtigtes Anliegen. Also werden Schulräume kaum noch an Kirchen und Gemeinschaften vermietet. Selbst die Werbung an Schulen für die beliebten Kinderwochen, auch wenn die Landeskirchen beteiligt sind, wird nicht mehr gern gesehen.

So kann man nicht nur in Hettiswil sagen: Sonntagschulen in Schulhäusern sind wie das Kloster Hettiswil: Vergangenheit. Tempi Passati.

Jörg Niederer

Montag, 10. August 2026

Street Parade

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Die Scheibe im Abteil eines Zugs von Bern nach Zürich war wohl von Besuchenden der Street Parade in arge Mitleidenschaft gezogen worden.
Foto © Jörg Niederer
"Together We Move" Motto der diesjährigen Street Parade

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Wer seine Ruhe haben möchte, fährt besser nicht während der Street Parade von Bern nach Zürich. Nicht nur, dass manche Fahrgäste allen andern im Zug ihre Songs vorführen wollten, dabei lauthals mitsangen und alkoholbedingt ihre sprachlichen Lautäusserungen nicht mehr ganz auf Zimmerlautstäre einpegeln konnten. Nein, auch der Abfall häufte sich an den unmöglichsten Orten. Von unserem Abteil aus war auch die Aussicht, wohl aufgrund von Zusammenstössen irgendwelcher harter Körperteile mit der Scheibe, doch sehr fragmentiert. Vielleicht hatte aber auch jemand nun endlich diese Hämmerchen ausprobiert, das in den Zügen die Möglichkeit des Notausstiegs sicher soll. Falls ja, so hat alles wunderbar funktioniert. 

Die zerbrochene Scheibe ergab eine ganz neue Sicht der Dinge. Oder müsste man sagen: Zum ersten Mal sah man, wie zersplittert die Welt wirklich ist. Zusammengehalten wurde die Bruchscheibe von einer dünne aufgeklebten Plastikfolie. Diese sorgte dafür, dass auch bei Druckaufbau durch entgegenkommende Züge die Scheibe nicht kollabierte. Wie ist das mit unserer Gesellschaft? Was hält diese noch zusammen?

Jörg Niederer

Sonntag, 9. August 2026

Nachtragend

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Taufstein in der Reformierten Kirche Wynigen.
Foto © Jörg Niederer
Jesus spricht: "Seid barmherzig, so wie euer Vater barmherzig ist. Ihr sollt andere nicht verurteilen, dann wird Gott auch euch nicht verurteilen. Sitzt über niemanden zu Gericht, dann wird Gott auch über euch nicht zu Gericht sitzen. Vergebt anderen, dann wird Gott auch euch vergeben." (Bibel: Lukas 6,36+37)

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Im Buch "Der Friedhof in Prag" erzählt Umberto Eco die Geschichte eines Anwalts, der mit Urkundenfälschung und Falschaussagen Menschen begünstigt und andere ins Gefängnis gebracht hatte. Dann stellte er einen jungen Advokaten ein. Dieser hatte den Anwalt in Verdacht, ihn um sein Erbe gebracht zu haben. Der junge Advokat lernte die üblen Machenschaften seines Chefs, bis er ihn mit eben diesen Mitteln hinter Gitter und die Anwaltskanzlei in seinen Besitz gebracht hatte.

Was der Mensch sät, das wird er ernten. Jesus sagt es so: "Denn der Maßstab, den ihr an andere anlegt, wird auch für euch gelten." (Bibel: Lukas 6,38)

Als Menschen hinterlassen wir unablässig unsere Spuren. Wir produzieren Altlasten. Sie erzählen von uns. Vielleicht, wie wir rücksichtslos den eigenen Vorteil gesucht haben auf Kosten anderer. Oder sie erzählen von der Grosszügigkeit und Hilfsbereitschaft unseres Lebens.

Lasten, die ich anderen Aufbürde, lasten schwer auf meinem Leben. Erleichterung, die ich anderen Menschen verschaffe, erfüllt mein Leben mit einer unbeschreiblichen Leichtigkeit.

Das Prinzip, das Jesus benennt, ist hinlänglich bekannt. Wie wir austeilen, so werden wir einstecken.

Manchmal bin ich jemandem gegenüber "nachtragend". Stelle dir das bildlich vor. Voraus derjenige, dem du etwas nachträgst, und dahinter keuchst du, beladen wie ein Page mit dem Übergepäck einer Diva. Du bist es, der von dieser Last schwer zusammengestaucht wird, nicht derjenige, dem du nicht vergeben kannst. Darum_ Lade deine Last ab, setze dich und den anderen frei!

Jörg Niederer

Samstag, 8. August 2026

Abschottung und Neutralität

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Ein mit einem Graffiti zur Flüchtlingsthematik versehener Güterwagon steht ausgerechnet am 1. August 2026, dem Schweizer Nationalfeiertag, auf dem Bahnhof Frauenfeld.
Foto © Jörg Niederer
"Hab Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" Immanuel Kant (1724-1804)

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1. August 2026. Morgens auf dem Bahnhof Frauenfeld steht ein Wagon. Jemand hatte ihn besprayt mit einer Botschaft zur Flüchtlingspolitik der Schweiz. Da gibt es Bührle-Waffen und Öl das durch Pipelines in die Schweiz fliesst, dahin, wohin Afrikaner auf dem Rücken eines Delfins auf dem Weg sind. Wirtschaftliche Interessen und eine Abschottungspolitik gegenüber Menschen aus ärmeren Ländern. Was für ein unwürdiges Theater. Vielleicht deshalb auch Ines Torelli und Jörg Schneider, die Darsteller:innen von Kasperli und Kompagnie.

Ob an diesem schweizerischen Nationalfeiertag auch wieder aufgerufen wurde, die Grenzen dichter zu machen für Migrant:innen? Es sind die Rechtsparteien, die sich so immer wieder der internationalen Solidarität entziehen wollen, sobald es die Schweiz etwas kostet.

Gerade ist wieder eine SVP-Initative am Start. Auf Bahnhöfen kann man die plakative Werbung zur sogenannten Neutralitätsinitiative kaum übersehen. Sie passt in diese Politik der Selbstgenügsamkeit und der Entsolidarisierung. Gefordert wird eine schweizerische Neutralität, die z.B. nicht mehr die Boykotte gegenüber dem kriegsführenden Russland mittragen könnte. Auch eine Koordinerung bei Rüstungsfragen mit den umliegenden Ländern wäre bei Annahme dieser Initiative nicht mehr möglich.

Der Slogan dazu spielt einmal mehr mit Ängsten: "Kein Krieg. Ja zur Schweizer Neutralität".

Die Schweiz gehört schon zu den neutralen Staaten. Eine Zustimmung zu dieser Initiative vermindert in keiner Weise, dass die Schweiz in kriegerische Händel hineingezogen oder angegriffen werden könnte. Ich habe nachgeschaut, wie viele neutrale Staaten schon von feindlichen Mächten angegriffen und/oder erobert wurden in den letzten rund hundert Jahren. Dazu gehören Belgien, Luxemburg, Holland, Estland, Lettland und Litauen, Norwegen und Dänemark, Monaco und San Marino und auch Island. Dies geschah im 1. und 2. Weltkrieg. Das neutrale Tibet wurde 1950 gar von China annektiert.

Selbst wenn nicht alle diese Staaten die gleich Art der Neutralität besitzen oder besassen wie die Schweiz, so zeigt die Aufzählung deutlich: Neutralität kann nicht davor schützen, in eine kriegerische Auseinandersetzung verwickelt zu werden.

War die Schweiz neutral im 2. Weltkrieg? War der Umgang mit der jüdischen Bevölkerung und jüdischen Flüchtlingen in jener Zeit neutral? Ich denke nicht. Waren die Waffentransporte und die finanziellen Verflechtungen mit Nati-Deutschland neutral? Auch das kann so nicht behauptet werden. Dabei konnte das kriegsführenden Deutschland das Territorium der Schweiz für ihre Kriegszwecke (die Waffentransporte durch die Schweiz) nutzen. Das war nach den geltenden Neutralitätsverträgen eine Verletzung der Schweizer Neutralität.

Dieses opportunistische Vorgehen der Schweiz zeigt deutlich auf, dass es gerade nicht die Neutralität war, welche uns vor einem kriegerischen Angriff schützte.

Darum stimmt es einfach nicht, was die Initianten behaupten. Die Neutralitätsinitiative schützt nicht vor Krieg. Vielmehr geht es einmal mehr um Opportunismus und eine Entsolidarisierung mit unsern friedlichen Nachbarn oder den in Kriege verwickelten Ländern wie der Ukraine.

Es lohnt sich, das Argumentarium zu dieser Initiative gut durchzulesen. Denn wir brauchen die Forderungen dieser unsolidarische Neutralitätsinitiative nicht.

Jörg Niederer


Freitag, 7. August 2026

Die Dürre und das liebe Vieh

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Dreimal Dürre. Einmal bei Burgdorf, dann bei Wynigen und ganz unten bei Hasle-Rüegsau.
Fotos © Jörg Niederer
"Überhaupt: Das Leben ist kurz; man muss die Gegenwart mit Vernunft und Gerechtigkeit nutzen. Sei nüchtern und entspannt." Marc Aurel (121-180 n. Chr.)

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Dreimal Dürre in der weiteren Region um Burgdorf herum. Ich erinnere mich an ein Gespräch. Es war im Frühjahr. Im Zug sass ich einem Flüchtling aus Afghanistan gegenüber. Der Bauernsohn lobte die grünen Wiesen und Matten in der Schweiz. Hier hätte es das Vieh noch besser als manche Menschen in seinem kriegsversehrten Land. Gerne würde er hier Bauer sein.

Das war, als die Dürre sich noch nicht abgezeichnet hatte. Gestern bei der Weiterwanderung auf der Kapellentour von Krauchthal zum Bahnhof Hasle-Rüegsau trafen wir in der Schwändi den Altbauern an, wie er auf einem alten Elektrovelo neben uns hoch flitzte und vor einem Wasserreservoir anhielt, um dort nach dem Wasserstand zu schauen. Ich fragte ihn, ob er noch genug Wasser habe. Er verneinte: "Eben ist es zu wenig. Die Quelle gibt noch einen Liter pro Minute." Jetzt füllte er das Reservoir mit dem teuren Wasser der Gemeinde etwas auf. Ich verstand nun, warum der Wasserschlauch von weiter oben zum Wasserspeicher des Bauern führte. Er erzählte. Sein Sohn, der nun den Hof führe, habe auch nicht mehr ausreichend Futter. Die Händler seien ausverkauft, sie könnten nicht mehr liefern, auch nicht aus Frankreich oder Deutschland, von wo sie in anderen Jahren Futter einführen konnten. Die Bauern der Nachbarsländer hätten selbst zu wenig Futter für ihre Tiere. Es habe zwar auch 2003 schon eine grosse Trockenheit gegeben, die sei aber nicht schon so früh gekommen. "So etwas habe ich noch nie erlebt", meint er. "Wir müssen wohl Kühe verkaufen."

An einer anderen Stelle sahen wir von Weitem eine Prozession von Kühen und Kälbern, wie sie über eine grosse, trockene Weide hinweg zum weit entfernten Zaun zogen. Dort hatte es angrenzend noch grüne Wiesen. Dort frassen sie dann unter dem Zaun hindurch. Andere Rinder hatten es besser, an denen wir vorbeiwanderten. Sie liessen sich nicht ablenken von dem relativ kleinen, von grünem Klee deutlich anders gefärbten Weideland. Es müsste wohl gerade gereichen haben für diesen einen Tag. Was aber dann?

Ich überlegte mir: Sieht es jetzt bei uns so aus, wie auf den Weiden des Bauernsohns in Afghanistan?

Jörg Niederer

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