Montag, 30. März 2026

Zuhause verirrt

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Jörg Niederer vor den Gebäuden der Vorstatt Chele Bottenwil, die sich zwischen Friedhof und Uerke finden.
Foto © Jörg Niederer
"Die EMK Vorstatt Chele Bottenwil ist eine aufgestellte, lebensnahe, christliche Gemeinde mit einem Altersspektrum von jungen Familien bis zu aktiven Senioren." Selbstbeschreibung der Evangelisch-methodistischen Kirche Bottenwil

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Bottenwil. Eines nachts war ich auf dem Hügelzug zwischen Wiggertal und Uerkental mit dem Mountainbike unterwegs. Damals wohnte ich in Strengelbach und meinte, die Gegend zu kennen wie meine Hosentasche. Es war die Zeit, als noch keine Federung die geländegängigen Zweiräder praxistauglicher erscheinen liessen. Auch war es stockdunkel und der Wald sah so ganz anders aus als bei Tag. Nun ist es aus wildbiologischer Sicht und auch sonst nicht besonders klug, in der Nacht herumzubiken, aber damals wusste ich das noch nicht besser. Irgendeinmal entschied ich mich, wieder heimzufahren. Ich fuhr den Berg hinunter, so rasant, wie das möglich war – und landete in Bottenwil. Das war nun definitiv die total falsche Richtung. In solchen Momenten ist man jeweils müder als wenn alles richtig gelaufen wäre, und so kämpfte ich mich frustriert die steile Strasse 150 zusätzliche Höhenmeter hinauf, um dann auf der richtigen Seite wieder hinunter zu fahren.

Bottenwil. Das war das Ziel der Etappe auf dem Kapellenweg, welche meine Frau und ich am vergangenen Samstag von Moosleerau her unter die Füsse genommen hatten. In Bottenwil gibt es zur Abwechslung mal wieder eine aktive Gemeinde der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK). Noch vor 20 Jahren gehörten zu diesem Kirchenbezirk auch die Kapellen in Staffelbach und Uerkheim. Diese sind zwischenzeitlich verkauft und werden anders genutzt. Dazu dann in späteren Beiträgen mehr. Denn die Umnutzung der beiden kirchlichen Gebäude ist originell. Soviel sei verraten: Es geht dabei um Holz und Stoff.

Zurück zur EMK in Bottenwil. Im Jahr 2018 wurde die Kapelle umgebaut und mit einem freistehenden Wohnhaus erweitert als "Vorstatt Chele Bottenwil" eingeweiht. Der neue Kapellenanbau ist originell mit Holzlatten verkleidet. Das Wohnhaus steht unmittelbar an der Uerke. Erstmals wohnte an diesem Ort auch der Gemeindepfarrer. In der Planungsphase, die sehr lange dauerte,  ich weiss davon, weil ich damals im Bau- und Verwaltungsausschuss der Kirche mitdiskutierte  wurden verschiedene Ausbaumöglichkeiten ins Auge gefasst und teilweise oder auch ganz wieder verworfen. Naheliegend, dass dieser Prozess nicht ganz ohne Spannungen abgelaufen ist. Entstanden sind grosszügige Räumlichkeiten für den Gemeindealltag.

Einige Zeit lang fanden sogar die Beisetzungsfeiern der politischen Gemeinde offiziell in dieser Kapelle statt, liegt doch der Friedhof direkt gegenüber auf der andern Strassenseite.

Heute treffen sich an diesem Ort so 35 Erwachsene und 15 Kinder im sonntäglichen Gottesdienst. Also durchaus eine lebendige Gemeindearbeit. Aktuell ist auch eine 20%-Stelle in der EMK Vorstatt Chele Bottenwil offen für eine Mitarbeiter:in Administration.

Jörg Niederer

Sonntag, 29. März 2026

Liebevoll den Weg bereiten

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28 Millionen Jahre alte Versteinerung eines Fächers der Sabal-Palme, gefunden in Ebnat-Kappel.
Foto © Jörg Niederer
"Aus vielen Gefahren hat Gott sie gerettet. Sie aber widersetzten sich hartnäckig seinem Plan und verstrickten sich immer tiefer in ihre Schuld." (Bibel: Psalm 106,43)

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Zu Palmsonntag passt die Palme. Im Botanischen Garten von St. Gallen habe ich diese Versteinerung einer Fächerpalme entdeckt. Sie ist 28 Millionen Jahre alt. Mich erinnert sie an den Versuch von Menschen, den Weg Gottes vorzuzeichnen und ihn in die Rolle eines politischen Befreiers zu pressen. Doch letztlich ist es Gott, der unsern Weg bestimmt, und das schon länger, als es Palmen gibt.

Eine Geschichte: Die kleine Spinne sass im Waschbecken. Jemand anderes hätte sie einfach runtergespült. Ich aber liebe Spinnen. So versuchte ich sie vorsichtig aus dem Gefahrenbereich zu entfernen. Doch die Spinne floh meine Hand und sprang in die Dusche. Wieder versuchte ich sie mit den Händen zu fassen. Es gelang, doch Augenblicke später seilte sie sich an seidenem Faden ab  mitten in die WC-Schüssel. Irgendwie wollte sich das kleine Tier einfach nicht retten lassen. Ich versuchte es ein drittes Mal mit einem Papierfetzen, und nun blieb die Spinne endlich ruhig, sodass ich sie in einer Blumenvitrine wieder ihrer eigenen Gefahreneinschätzung überlassen konnte.

Auch ich bin wie die kleine Spinne. da rettet mich eine liebevolle Hand aus der einen Patsche, und ich weiss nichts besseres zu tun, als im nächsten Fettnapf zu landen. Sonntag bedeutet, einfach einmal der Fürsorge des liebenden Gottes zu vertrauen. Selbst kann ich mir nicht helfen. Es ist dieser Gott, der wirklich befreit. Wo er einen Menschen hinstellt, da ist man am sicheren Ort.

Jörg Niederer

Samstag, 28. März 2026

So sieht es aus

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Primeln im Schnee beim Plättli-Zoo Frauenfeld.
Foto © Jörg Niederer

"Die liebe Erde hat ihr Winterkleid abgelegt..."
Ludwig Tieck (1773-1853) - oder doch eher wieder "angelegt"!

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Als hätte der Gärtner Styropor über die Primeln gestreut. Der Schnee, der in Frauenfeld gefallen ist, weist eine Konsistenz auf zwischen Flocke und Hagel. Die Primeln halten dem kalten Granulat still, warten ab, bis wieder der Frühling die Oberhand gewinnt. Lange dauert es nicht, doch heute ist es noch einmal so richtig kalt.

Jörg Niederer

Freitag, 27. März 2026

Linde(n)-Gedanken

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Blick hoch zu den Ästchen der Linde von Moosleerau.
Foto © Jörg Niederer
"Er hält sich selbst nicht für einen mutigen Menschen. Er wagt es nicht, vielleicht aus Scham, über sich selbst nachzudenken." Jörg Steiner, in: "Olduvai". Geschichten. Berlin 1985

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Die Linde von Moosleerau steht am Dorfeingang, mächtig und ausladend. Ich setze mich auf die Bank darunter, schaue hoch in die Äste, in den Himmel. Die äussersten Zweige bilden ein filigranes Netz, das sich besonders gut vor dem hellblauen Oben abzeichnet. Ich staune. Denke ich an etwas, während ich hochblicke? Denke ich über mich nach? Ich weiss nicht mehr, was mir dort unter der Linde durch den Kopf gegangen ist.

Die Linde von Moosleerau.
Foto © Jörg Niederer
In meinem Rücken der meterdicke Stamm. Da komme ich nicht so schnell ins Wanken. Da könnte ich auch mutig über mich selbst nachdenken. Immer wieder schaue ich hoch in die Baumkrone. Die Zweiglein gleichen sich verästelnden Nervenzellen eines Gehirns. Denkt die Linde mit ihrer Baumkrone? Meine Nervenzellen zeichnen auf, speichern Eindrücke, Gesichter, Geräusche, Gerüche, Gefühle. Alles ist hellwach unter der Linde.

Dann stehe ich auf, gehe weiter, lasse die Linde in ihrem Nachsinnen stehen, entschwinde ihrer Wahrnehmung.

Jörg Niederer

Donnerstag, 26. März 2026

Was ist hier falsch?

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Bei der Kiesgrube Kulmerauer Allmend ist die Dampffahne des Atomkraftwerks Gösgen-Däniken gut zu sehen.
Foto © Jörg Niederer
"Die Antwort für Energiesouveränität, Verlässlichkeit, Wertschöpfung vor Ort und günstige Strompreise ist längst erfunden und heißt erneuerbare Energien – das weiß jedes Kind." Julia Verlinden, deutsche Umweltwissenschaftlerin und Politikerin (*1979)

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Ich stehe unweit der Kiesgrube Kulmerauer Allmend. Hoch über Walde und Bohler, an einem Ort, an dem man erwartet, dass sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, fährt so alle drei Minuten ein Kipper die steile Betonstrasse hinauf oder hinunter. Kies aus der Grube wird ins Werkareal Bohler transportiert und dort zu Beton verarbeitet. Bei der Kiesgrube handelt es sich um eine wandernde Baustelle. Auf der einen Seite wird sie erweitert, auf der anderen Seite wird renaturiert. Es entsteht eine grossräumige Sekundärlandschaft. 

Von meinem Standort ist weder die Kiesgrube noch die Creabeton auf dem Bohler zu sehen. Zu sehen ist etwas anderes, das die letzten Monate weg war: Die Dampffahne aus dem Kühlturm des Atomkraftwerks Gösgen-Däniken. Zehn Monate stand das AKW still. Doch seit zwei Tagen ist es wieder in Betrieb. Es mag nun Menschen geben, die sagen: Daran ist nichts falsch, ausser dass der Betriebsstop so lange gedauert hat. Offensichtlich reichten Teile des Speisewassersystems nicht aus für einen sicheren Betrieb, und das schon viele Jahre. Es brauchte neue Ventile. Damit fielen 12% der schweizerischen Stromerzeugung ausgerechnet über die Wintermonate weg. Der Stromausfall kostet nun die Aktionäre insgesamt 500 Millionen Schweizerfranken.

Vor neun Jahren beschloss das Stimmvolk der Schweiz den Ausstieg aus der Kernenergie. Nun scheint der Wind zu drehen. Es wird wieder über neue Kernkraftwerke spekuliert. Scheinbar sei eine Mehrheit der Schweizer:innen dafür. Dahinter steht die Frage, ob es beim Ausbau der erneuerbaren Energien schnell genug vorangehe. In der Abstimmung von 2017 wurde nicht die Abschaltung der bestehenden Atomkraftwerke beschlossen, solange diese sicher betrieben werden können, sondern nur der Bau von neuen Werken verboten. Neue AKWs machen für die Erreichung der Klimaziele auch keinen Sinn, dauert die Bauzeit doch viel zu lange und die Wirkung auf die Verringerung des CO2-Ausstosses der Schweiz käme zu spät. Zudem zeigen Bauprojekte im Ausland, dass neuen AKWs kaum zu finanzieren sind. Das sind die wirtschaftlichen Gründe gegen einen Ausbau der Kernenergie. Nach wie vor ungeklärt ist die Entsorgung radioaktiver Abfälle und die zwar geringe, aber nicht ganz auszuschliessende Gefahr eines schweren Unglücks in der dichtbesiedelten Schweiz. An all dem ändert auch die Hoffnung auf neue Kleinreaktoren und weitere Technologiefortschritte nicht viel. Bei der Kernkraft wird, so könnte man sagen, der Teufel mit dem Beelzebul ausgetrieben. Das eine Übel ersetzt das andere.

Vielleicht ist es nicht falsch, dass die verbliebenen vier Kernkraftwerke noch länger in Betrieb bleiben. Das überbrückt die Zeit bis ins Jahr 2050. Bis dann sollte die Schweiz klimaneutral sein und ihren Energiebedarf ausschliesslich aus erneuerbarer, CO2-freier Energie decken. Ich werde das wohl nicht mehr erleben genauso wenig wie den Bau eines sicheren Atomendlagers. Versprochen hat man letzteres vor einem Menschenleben. Damit ist die Atomsicherheit so etwas wie eine Lebenslüge. Was also ist hier falsch?

Mittwoch, 25. März 2026

Der Flugsaurier im Ruedertal

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Die ehemalige Evangelisch-methodistische Kirche in der Heggelen Schmiedrued. Einmal von oben, einmal mit Jörg Niederer von unten.
Foto © Jörg Niederer
"Der Pfarrer, der aus städtischen Landen kommt und zuständig ist für seine freie Kirche im Bezirk Kulm, lacht viel. Die Gemeinde weniger." Zitat aus einer Reportage im Tagi-Magazin 40/1995 über die Evangelisch-methodistische Kirche Schmiedrued

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Gestern ging es auf der Kapellentour weiter, von Schlierbach via Schmiedrued nach Moosleerau. In Schmiedrued steht in der Heggelen die ehemalige Kapelle der Evangelisch-methodistischen Kirche. Das ist in jenem Tal, in dem der Schriftsteller Hermann Burger wirkte. Es ist eine sehr ländlich geprägte Region. Hier geschah es, dass ein Journalistenduo vom "Das Magazin", der Beilage des Tagesanzeigers, sich ein Bild machen wollte von der ländlich-konservativen Talschaft. Peer Teuwsen (Text) und Reto Klink (Fotos) erkundeten "Das Hinterland des Mittellands" – so der Titel der Reportage – eine gute Woche lang. Nebst vielen Ortsansässigen wollten die beiden auch einen Gottesdienst einer Freikirche miterleben. Wir Methodisten wurden ausgewählt. Es war im Sommer. Die Gemeinde war informiert über den Besuch. Ich hatte das Vergnügen, die Predigt zu halten, und natürlich wollte ich die Erwartungen und klischeehaften Vorstellungen der beiden Journalisten nicht erfüllen. Also predigte ich so, wie ich glaubte, dass sie es nicht erwarten würden. Später stand dann über diesen Gottesdienst folgendes in der Reportage (Das Magazin 40/1995): "Das gute Dutzend Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes zieht, die Drohungen des Alters im Rücken, mit scheuem Seitenblick an der Tafel [der Kranken und Betagten] vorbei. Pfarrer Niederer, gewandet in einem roten Veston, sagt, diese seine Gemeinde im Ruedertal sei am Aussterben. Aber schon füllt das Harmonium die Kapelle der evangelisch-methodistischen Kirche zu Schmiedrued mit Schwerem: 'Und in ew'gen Lichtgewanden der Verklärung wandelt er.' Der Chor ist schwach, aber der junge Pfarrer singt für zehn. So gestärkt hebt er an für die Predigt. Der Pfarrer erzählt die Geschichte vom Flugsaurier, der kürzlich in seinem Garten stand und sich das Grün des Rasens einverleibte. Wie vom Himmel geworfen, aus einer anderen Zeit. Ungläubige Gesichter. Und dann spricht er in die Mitte seiner Gemeinde: 'Aber wenn ihr mir diese Geschichte nicht glaubt, warum glaubt ihr denn an die Auferstehung Jesu Christi?'"

Im weiteren Verlauf habe ich dann meine Antwort auf diese Frage zu geben versucht.

Ich kann mich gut daran erinnern, wie nach dem Gottesdienst der Fotojournalist unglaublich nervös war, als er mit zitternden Händen die Grossformatkamera aufstellte, und dann das Schwarzweissfoto aufnahm, das im besagten Artikel abgedruckt ist. Die meisten Menschen, die darauf zu sehen sind, leben nicht mehr. In fast jedem ihrer Häuser im Ruedertal war ich. Eine dieser Frauen hat mir vor diesem Gottesdienst gesagt: "Die Journalisten wollen uns Frommen doch nur in die Pfanne hauen".

Die Gemeindearbeit wurde später wirklich beendet. Doch die Kapelle steht immer noch. Sie ist auch noch mit "Evangelisch-methodistische Kirche" angeschrieben. Gekauft hat sie ein Harmonium-Liebhaber. Er wollte zuerst nur die drei Harmonien erstehen, die dort herumstanden. Doch dann entschloss er sich, hier ein Harmonium-Museum einzurichten, und kaufte das Haus gleich mit. Ob es das Museum wirklich auch gegeben hat, weiss ich nicht. Viel mit dem Haus anfangen konnte er nicht. Es steht ausserhalb der Bauzone. Abreissen kommt nicht in Frage. Seit meinem letzten Besuch vor einigen Jahren wurde die Eingangspartie neu gestrichen. Sonst sieht es noch so aus wie damals, vor 30 Jahren. An manchen Orten bleibt die Zeit halt stehen. Fast könnte man hier auf den Flugsaurier warten. Oder auf die Auferstehung.

Jörg Niederer

Dienstag, 24. März 2026

Schlammbach im Luzernischen

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Altes Gemäuer im Zentrum der Gemeinde Schlierbach, Kanton Luzern.
Foto © Jörg Niederer
"Cool, der nächste Bus kommt in 2 Stunden!"

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Schlierbach, Kanton Luzern grenzt an Schmiedrued, Kanton Aargau. In Schmiedrued war ich einst als Pfarrer tätig. Schlierbach war mir dennoch bis vor drei Tagen absolut unbekannt. Heute werde ich von hier aus auf meiner Kapellentour weiterwandern. Das geht, weil das Postauto den kleinen Ort auf dem Hügelzug östlich des Surentals (erst!) seit dem Jahr 1979 erschliesst. Sehenswürdigkeiten gibt es da nicht gerade viele. Da wäre die Sägerei und eine in römische Zeit datierende Fundstelle. Das wäre es dann auch schon gewesen. Was es mit dem alten Gemäuer auf dem Foto auf sich hat, es steht im Zentrum des Dorfs, habe ich nicht herausgefunden. Ein Schulhaus gibt es seit 1809. Die Gemeinde selbst besteht erst seit 1844. Damals wurden die Orte Schlierbach, Etzelwil und Wetzwil zur Gemeinde Schlierbach zusammengefasst. Telefonieren kann man in Schlierbach seit 1907, mit Elektrizität erschlossen ist der Ort seit 1912. Es gibt auch ein Restaurant mit prächtiger Aussicht.

Solche Orte wie Schlierbach finden sich einige in der Schweiz. Orte, die für die Menschen, die dort leben, von Bedeutung sind. Alle anderen fragen sich, wie man an so einem Ort überhaupt lange bleiben kann. Wenigstens hat es einen Volg-Einkaufsladen. Neben seiner auffälligen Front muss man den Zugang zur Gemeindeverwaltung, sie befindet sich im selben Gebäude, richtiggehend suchen.

Für Wandernde wichtig: Sind das Gemeindehaus und das Restaurant zu, sieht es schlecht aus mit öffentlichen Toiletten. Warum ich das weiss? Dreimal darfst du raten.

Der frühere Schlierbach heisst heute Weierbach und fliesst im Risitobel ums Dorf herum. Schlierbach bedeutet: "Schlammbach". Das Dorf erbte später diesen etwas unvorteilhaften Namen. Auch das ist irgendwie überraschend.

Jörg Niederer


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