Sonntag, 6. September 2026

Hinter der Mauer

Ein Zitat

Wieder einmal: Abendrot am Hauptbahnhof Zürich.
Foto: © Jörg Niederer
Gott spricht zu Ezechiel vom Tempel her: "Du Mensch, das ist der Ort, an dem mein Thron steht. Hier ruhen auch meine Füße. Hier will ich für immer unter den Israeliten gegenwärtig sein. Das Haus Israel wird meinen heiligen Namen nicht mehr unrein machen – weder durch Hurerei noch durch die Leichen von Königen, die sie an Kultplätzen ablegen. Das gilt für die Israeliten und ihre Könige. Sie bauten ihre Wohnungen direkt neben meine. Nur eine Wand trennte uns. Durch die Schandtaten, die sie begingen, machten sie meinen heiligen Namen unrein." (Bibel: Ezechiel 43,7b-8a)

Entdeckt

Verdichtetes Bauen nennt man das, wenn man den Raum möglichst optimal ausnutzt und Haus an Haus setzt, nur mit einer Mauer dazwischen. Was Gott durch Ezechiel daran beanstandete, war, dass auf der einen Seite der Mauer Menschen Elend bewirkten, während es auf der anderen Seite heilig zu und her gehen sollte. 

Tracy Chapman singt im Lied "Behind the Wall" davon, wie sie nachts durch ihre Wohnungsmauer hindurch aus der Nachbarswohnung Schreie hört, und wie sie nicht mehr die Polizei ruft, welche, wenn sie komme, erst spät komme. Und helfen wolle die Polizei nicht, weil sie nicht einschreiten dürfe bei einer privaten Streiterei zwischen einem Mann und seiner Frau. Eine weitere, schlaflose Nacht für die Sängerin.

Als Christ:innen möchten wir möglichst nahe bei Gott leben, Tür an Tür. Aber wenn durch die Tür hindurch Schreie der Menschen zu Gott dringen, die von uns vergessen, geschlagen, verlacht und verachtet werden, dann findet Gott keine Ruhe in der Nacht dieser Welt. Wen wundert es, dass Ezechiel davon spricht, wie Gott nicht mehr Mauer an Mauer mit den Jerusalemer leben wollte. Was Gott wolle sei, dass ganz Jerusalem ein Tempel Gottes sei. Die Menschen sollen sich nicht hinter einer Mauer vor Gott verstecken, sondern im Angesicht Gottes leben, heilig, wie Gott selbst heilig ist (Bibel: 1. Petrus 1,16), in seinem "hochheiligen" Tempelbezirk (Bibel: Ezechiel 43,12).

Einmal mehr frage ich mich: Verstecke ich mich vor Gottes Unmittelbarkeit, wie hinter einer Mauer? Bin ich ein Tempel des Heiligen Geistes (Bibel: 1. Korinther 6,19)? Lebe ich in Abgrenzung zu Gott oder in Übereinstimmung mit seinem Willen und seiner Liebe?

Jörg Niederer

Samstag, 5. September 2026

Ein Fluss namens "Elvis"

Ein Zitat

Der Zusammenfluss von Emme (rechts) und Ilfis (links), unweit von Langnau im Emmental.
Foto: © Jörg Niederer
"Die Wahrheit ist wie die Sonne. Du kannst sie einige Zeit abschirmen, aber sie wird niemals verschwinden." Elvis Presley (1935-1977)

Entdeckt

Man nennt es Confluence, wenn zwei Flüsse sich zu einem vereinen. Bei Emmenmatt ist es die Ilfis, die nach 24,7 Kilometern in die Emme fliesst. Sie ist also ein Nebenfluss der Emme, namentlich bekannt seit dem Jahr 1371. Woher der Name kommt ist unsicher. Er könnte abgeleitet sein vom gallischen "Elvis(i)ā" was "braun" oder "gelb" bedeutet. Eine Anspielung auf die Farbe des Wassers. Als ich den Zufluss der Ilfis in die Emme am 2. September 2026 fotografierte, war sie allerdings von den Algen grün gefärbt und stahl der Emme etwas die Show. So führte sie doch deutlich mehr Wasser als die Emme, die weitgehend ausgetrocknet daherkam. Es scheint, als hätte die Ilfis, welche in einer Karstlandschaft von nationaler Bedeutung am westlichen Abhang der Schrattenfluh entspringt, in ihrem Einzugsgebiet deutlich mehr Wasser abbekommen, als die Emme, die ihrerseits zwischen Hohgant und Augstmatthorn auf dem Gemeindegebiet von Habkern entspringt. Normalerweise führt die Emme hier durchschnittlich 7.27 Kubikmeter Wasser pro Sekunde, die Ilfis dagegen nur 5,94 Kubikmeter.

Als ich vor einiger Zeit bei Aeschau vorbeikam, sah ich von weitem ein einzelnes Bauwerk, das aus der Ebene herausragte. Dort befindet sich an der Emme, etwas flussaufwärts von der Einmündung der Ilfis, die Grundwasserfassung der Stadt Bern, welche zu 70% durch die Emme gespeist wird. Gut möglich, dass das fehlende Wasser der Emme also in den durstigen Kehlen der Berner:innen gelandet ist.

Wie der Wasserstand aktuell beim Räbloch aussieht, ein Naturbrücke über die Emme etwas oberhalb von Eggiwil, weiss ich nicht. Vor Jahren durchwanderten wir im Wasser diese Stelle, damals geführt von einem Canyoning-Anbieter. Heute darf man hier im Sommer zwar immer noch durchgehen oder durchschwimmen. Ob das aber aktuell gerade Freude bereitet?

Mit Wassersport in der Emme ist es aktuell sowieso nicht weit her. Selbst an den tieferen Wasserstellen sollte man nicht baden, da diese die letzten Rückzugsgebiete der Fische sind. Dort ist das Wasser gerade noch kühl genug für sie. Der Trockenheit wegen darf aktuell sowohl an dem Emme wie an der Ilfis auch nicht geangelt werden.

Am Ufer der Ilfis sitzen und Musik von Elvis hören ist dagegen natürlich nach wie vor erlaubt, solange es nicht in Lärmbelästigung ausartet.

Jörg Niederer

Freitag, 4. September 2026

Wo wollen wir Vielfalt?

 Ein Zitat

"Am Anfang nicht Gier, sondern Atem / Am Anfang nicht Beute, sondern Geschenk / Am Anfang nicht Rechnen, sondern Staunen." Jacqueline Keune (1961*)

Entdeckt

Tobias Brülisauer referiert zum Auftakt der Schöpfungszeit im Botanischen Garten St. Gallen über "Kraut oder Unkraut".
Foto: © Jörg Niederer
Wie jedes Jahr luden die Ökumenischen Kommission Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung sowie die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) der beiden Kantone Appenzell und des Kantons St. Gallen zum Auftakt der Schöpfungszeit in den Botanischen Garten St. Gallen ein (siehe auch Beitrag vom 31. August 2026). Der Grüne Pavillon war an diesem Abend des 1. Septembers gut gefüllt, als Tobias Brülisauer, Biodiversitätsexperte und ausgewiesener Pflanzenkenner sein anregendes Referat hielt zum Thema "Kraut oder Unkraut". Als Praktiker mit viel Fachwissen gelang es dem Biobauern im Ruhestand gut, die Spannungsfelder zwischen Landwirtschaft und wild wuchernder Natur aufzuzeigen und einige Lösungsansätze zu benennen.

Ich lernte, dass in je unterschiedlichen Kontexten jede Pflanze zu einem Unkraut werden kann. Weiter erfuhr ich, dass die Natur keine Leerstellen mag, was zu einem Bewuchs um jeden Preis führt. Auch hat jede Pflanze ihre spezielle Aufgabe. Drittens gibt es in der Natur einen starken Trieb zur Diversität. Als Fazit seiner Ausführungen listete Tobias Brülisauer die folgenden Punkte auf:

  • Die Unterteilung Kraut – Unkraut ist menschengemacht
  • Es gibt keine unnützen Pflanzen!
  • Viele Pflanzen zeigen gestörte Verhältnisse an und sind da, um zu heilen
  • Landwirtschaft ist immer ein Eingriff in die Natur – übrigens Naturschutz oft auch
  • Der Erhalt einer grossen Biodiversität ist wichtig (Genetik der Zukunft)
  • Jeder Mensch sollte sorgfältig für sich entscheiden, was Kraut oder Unkraut sein soll.

Weiter ging der Abend mit einer Führung durch den Botanischen Garten. Dabei erfuhr man zu Beispiel, warum manche Schmetterlingsraupen in Ameisenhaufen gross werden und warum die Stachelseerose einen Tag weiss und einen Tag rosa blüht um dann unterzutauchen.

Der Abend wurde abgerundet mit einem Abendsegen, bei dem Brennnesseln und ihre Samen im Mittelpunkt standen, sowie dem anschliessenden Tradition gewordenen Apéro.

Jörg Niederer


Donnerstag, 3. September 2026

Methodistische Gastfreundschaft im Emmental

Ein Zitat

Oben: Die über hundertjährige Kapelle der Evangelisch-methodistischen Kirche in Langnau i. Emmental. Unten: Einblick ins Kafi Evergreen in der benachbarten Erweiterung aus dem Jahr 2005.
Fotos: © Jörg Niederer
"Rundum guet für ds Läbä." Der Slogan vom Kafi Evergreen findet sich auch auf dessen Bierdeckeln

Entdeckt

Ich habe diese Etappe der Kapellentour aufgespart, bis mit Ende der Schulferienzeit das Kafi Evergreen, ein Projekt der Evangelisch-methodistischen Kirche Oberemmental im Langnau wieder seine Tore öffnet. Gestern war es soweit. Wir spazierten kurze sieben Kilometer von Neumühle der Emme und dann der Ilfis entlang nach Langnau um rechtzeitig um 12.15 Uhr dort bei der alten, über hundertjährigen Kirche in einem modernen Erweiterungsbau herzlich begrüsst zu werden. In diesem Mehrzweckgebäude, entstanden 2005, spielt sich heute das gesamte Leben und Wirken der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) Oberemmental ab. Langnau ist die noch einzige verbliebene EMK-Gemeinde im Emmental. Beim Zusammenschluss der Bezirke Signau und Langnau im Jahr 2012 zählte man in Langnau rund 60 Gottesdienstbesuchende. Heute besuchen noch so 20 Personen die Feiern. Es ist daher einleuchtend, dass etwas geschehen musste mit der Gemeinde, wenn sie weiter bestehen bleiben sollte. So entstand vor einem Jahr das Kafi Evergreeen. Wie liess sich Pfarrerin Claudia Haslebacher in einem Medienbericht doch zitieren: "Das 'Kafi Evergreen' ist ein mutiges Experiment einer kleinen, sich ihrer Endlichkeit bewussten Kirchgemeinde."

Seit 2025 gibt es das Kafi Evergreen. Finanziert durch ein Legat ist für deren Betrieb Seline Schaller zu 40% angestellt. Sie kocht, und weitere Mitarbeiterinnen helfen im Stundenlohn bei der Bewirtung und Betreuung der Gäste. Das Essen ist vorzüglich, das wir an diesem Mittwoch geniessen. Es gibt natürlich auch eine vegetarische Variante, die dem Fleischgericht in nichts nachsteht. Alles ist liebevoll angerichtet und mundet hervorragend. Selten, vielleicht noch gar nie, habe ich zu so einem günstigen Preis so ausgezeichnet gegessen. An diesem Mittwoch ist nicht besonders viel los. Etwa 10 Gäste sind zum Essen da, später kommen noch weitere dazu, die hier ihren Kaffee trinken. Ich komme mit Seline Schaller ins Gespräch: Sie erzählt davon, dass vor allem die Angebote für Eltern mit kleinen Kindern grossen Zulauf gehabt hätten. Anderes werde noch ausprobiert, müsse sich noch weiter entwickeln.

Gerne hätte ich mir auch wieder einmal die alte Kirche angeschaut, deren Türmchen weitherum sichtbar ist. Doch diese ist an die Heilpädagogischen Schule vermietet. So begnüge ich mich damit, um dieses alte Gemäuer herumzugehen, es von allen Seiten zu betrachten.

Wer das Kafi Evergreen besuchen will, beachte am besten die Öffnungszeiten und das Angebot auf der übersichtlichen Webseite. Wie es entstand, darüber gibt auch ein Medienbeitrag der EMK Schweiz Auskunft. Und dann wäre da noch die Webseite der EMK Oberemmental, auf der noch weitere Angebote der Oberemmentaler Kirche zu finden sind.

Jörg Niederer

Mittwoch, 2. September 2026

Lovemobil

Ein Zitat

Das Wohnmobil "Palast der Liebe" steht vor einem Bauernhaus an der Strasse von Worb nach Schlosswil.
Foto: © Jörg Niederer
"Denn die Liebe ist stark wie der Tod, unersättlich wie das Totenreich ist die Leidenschaft." Bibel: Hohelied 8,6b

Entdeckt

Es ist eine gewagte Sache, ein Wohnmobil mit "Palast der Liebe" zu beschriften. Das vor allem dann, wenn es sich dabei nicht um das horizontale Gewerbe handelt. Wenn es also kein Gefährt für den Strassenstrich ist.

Bei diesem Wohnmobil vor einen Bauernhaus ausgangs Schlosswil scheint es sich aber höchstens um eine Liebeslaube für zwei frisch Verliebte zu handeln. Sie kommen vermutlich aus der Gotic-Szene. Das schliesse ich aus der Grafik mit dem rosengeschmückten Totenschädel und dem Zusatztext: "Team Stahlflöte" auf der Seitenwand des Fahrzeugs.

Wohnmobile haben während und seit der Corona-Zeit einen richtigen Boom erlebt. In meinem Bekanntenkreis gibt es gleich mehrere Wohnmobilist:innen. Meist sind sie schon jenseits der 50 Jahre, also in einem Alter, in dem sich die Liebe schon bewährt und einen neuen Stellenwert bekommen hat. Dann muss es vermutlich nicht mehr ein Palast sein. Eine einfache "Schutzhütte der Liebe" reicht. Irgendeinmal wird es dann noch bescheidener. Dann ruht man nicht einmal mehr auf einer Wohnmobil-Fläche von 2.5 x 6 Metern. Die Inschrift befindet sich auch nicht mehr an der Seitenwand eines Fahrzeugs, sondern an einem kunstvoll behauenen Stein. Damit währen wir wieder bei der etwas morbiden Gotic-Szene, die letztlich auch grosse Hoffnungen in die Liebe setzt. Denn wie heisst es im Hohelied der Bibel: "Denn die Liebe ist stark wie der Tod, unersättlich wie das Totenreich ist die Leidenschaft."

Jörg Niederer

Dienstag, 1. September 2026

Der kleine Blaue

Ein Zitat

Zweimal den gleichen Hauhechel-Bläuling. Einmal die Flügeloberseite, einmal die Flügelunterseite.
Fotos: © Jörg Niederer
"Die freie Natur.– Wir sind so gern in der freien Natur, weil diese keine Meinung über uns hat." Friedrich Nietzsche (1844-1900)

Entdeckt

Schmetterlinge und Falter brauchen eine Vielzahl von Lebensräumen. Einige von ihnen sind spezialisiert und an eine einzige Pflanzenart gebunden. Stirbt diese Pflanzenart aus, stirbt auch der Schmetterling aus. Vier von zehn solcherlei hochgradig spezialisierte Schmetterlinge sind bei uns in der Schweiz verschwunden. Der Hauhechel-Bläuling ist da weniger anspruchsvoll. Auf der Seite der NABU steht: "Man findet die Tiere sowohl in trockenen als auch in feuchten Habitaten, wobei sie offene Landschaftsteile bevorzugen. Man kann die Art unter anderem auf ungedüngten, blütenreichen Wiesen, an Böschungen, Dämmen und in der offenen Feldflur beobachten. Auf Ruderalflächen, in Parkanlagen und manchen Gärten treten sie ebenfalls in Erscheinung und auch Kohldistel- und Flachmoorwiesen dienen ihnen als Heimat." Auch bei den Futterpflanzen ist diese Art der Bläulinge relativ anspruchslos. Noch einmal NABU: "Wichtige Futterpflanzen für die Raupen dieser Schmetterlingsart sind verschiedene Hülsenfrüchtler (Fabaceae), darunter zum Beispiel Sichel-Schneckenklee (Medicago falcata), Weiß-Klee (Trifolium repens), Hasen-Klee (Trifolium arvense), Gewöhnlicher Hornklee (Lotus corniculatus) und Dornige Hauhechel (Ononis spinosa)."

So sind die kleinen, maximal 30 mm grossen Schmetterlinge oft sehr zahlreich zu finden. Insgesamt geht es aber den grösseren Schmetterlingen besser als den kleinen. Denn die grossen Schmetterlinge sind mobiler und können sich neue Lebensräume leichter als die kleinen erschliessen.

Was Schmetterlinge und Insekten generell alle brauchen: Eine grossen Vielfalt an Pflanzen, Kräuter und Lebensräume. Pflanzen-Biodiversität eben. Darum noch einmal dieser Werbespot für einen anregenden Anlass:    

Heute Dienstag, 1. September 2026 um 18.00 Uhr gibt es im Botanischen Garten St. Gallen den Schöpfungszeitauftakt zum Thema "Kraut oder Unkraut". Mehr dazu im Flyer!

Jörg Niederer

Montag, 31. August 2026

Kraut oder Unkraut

Ein Zitat

Eine Raue Gänsedistel wächst am Rand eines Feldes. Im Hintergrund sieht man ein Gewerbegebäude.
Foto: © Jörg Niederer
"Unkraut nennt man die Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt worden sind." Ralph Waldo Emerson (1803-1882)

Entdeckt

Ist das auf dem Foto nun Kraut oder Unkraut? Die Raue Gänsedistel wird kaum je angebaut. Also ist sie wohl Unkraut. Andererseits kann man ihre Blätter essen, man muss nur vorher die stacheligen Ränder abschneiden.

Gibt es überhaut Unkräuter? Haben nicht alle Pflanzen einen Sinn im Netzwerk der Natur?

Darüber und über weitere Fragen gibt es morgen Dienstag, den 1. September 2026 um 18.00 Uhr einen Vortrag im Botanischen Garten St. Gallen von Tobias Brülisauer, Biodiversitätsexperte und ausgewiesener Pflanzenkenner.

Der Anlass zum Auftakt der Schöpfungszeit wird ergänzt durch eine ca. 45 Minuten dauernde Führung mit Fachleuten vom Botanischen Garten. Auf Personen mit eingeschränkter Mobilität wird dabei Rücksicht genommen.

Es folgt ein Abendsegen im Grünen Pavillon und ein anschliessendes Apéro.

Der Anlass ist kostenlos. Es wird eine Kollekte erhoben.

Der Botanische Garten ist erreichbar mit dem Bus der Linien 1,2,7 und 8 in Richtung Stephanshorn.

Die Schöpfungszeit wird jeweils weltweit vom 1. September bis zum Franziskustag am 4. Oktober begangen. Hinter dem Anlass im Botanischen Garten steht die Ökumenischen Kommission Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung sowie die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) der beiden Kantone Appenzell und des Kantons St. Gallen. Der Flyer dazu kann auf de Webseite der ACK heruntergeladen werden.

Jörg Niederer

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