Montag, 1. Juni 2026

Sehnsuchtsland Schweiz - Gedanken zur Nachhaltigkeitsinitiative

Ein Zitat

Die Berner Alpen zeichnen sich hinter bewaldeten Hügeln des Oberaargaus und Emmentals ab.
Foto © Jörg Niederer
"Die Schweiz orientiert sich … an der Definition der UNO. Laut dieser ist eine Entwicklung dann nachhaltig, wenn sie gewährleistet, dass die Bedürfnisse der heutigen Generation befriedigt werden, ohne dabei die Möglichkeiten künftiger Generationen zur Befriedigung ihrer eigenen Bedürfnisse zu beeinträchtigen." Nachhaltigkeitsstrategie der Schweiz

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Ein Sehnsuchtsbild. Unter dem weiten Himmel zeichnen sich am Horizont die Berner Alpen ab. Eiger, Mönch und Jungfrau und andere. Nach sommerlichen Tagen wünscht man sich etwas Bergfrische. Im Frühtau zu Berge...

Ein Sehnsuchtsbild. Weit und breit keine Zivilisation. Natur pur, soweit das Auge reicht.

Das Foto verschweigt das Gebrumme der Autos im Tal, die sich zwischen den Hügeln ausbreitenden Dörfer und Städte. Was es nicht verbergen kann: In der Schweiz ist nichts mehr Natur. Alles ist beeinflusst von uns Menschen. Gepflegte Bergwiesen nebst den Wäldern, die der Forstwirtschaft dienen. 80% der Schweizerischen Landwirtschaft sei Grasland, las ich gestern auf einer Werbeseite der Fleischwirtschaft. Das liegt nicht zuerst an der zunehmenden Bevölkerung, sondern daran, wie wir unsere Umwelt behandeln. Wir haben uns entschieden, massiv in die Natur einzugreifen. Luxemburg ist dichter bevölkert als die Schweiz, und doch weisst sie eine sorgfältigere, nachhaltigere Umweltgestaltung auf. Das könnte man auch in der Schweiz, wenn man denn wollte.

Dem Dichtestress in Zügen konnte ich schon in den 90er-Jahren nicht entkommen. Ich erinnere mich an die bis auf den letzten Platz gefüllten Bahnwagons auf der Strecke von Zürich nach Bern. Damals gab es gerade einmal 6 Millionen Menschen, die hier wohnten.

Autostaus gabe es in Olten schon während meiner Schulzeit vor 55 Jahren jeden Tag. So brauchte man Vater mit dem Geschäftsauto auf den zwei Kilometern von der einen Stadtseite zur andern eine halbe Stunde. Schlimmer ist es nicht geworden, auch wenn wir heute schon 9 Millionen Menschen sind, die hier leben.

Was nicht besser geworden ist: Der Wille zu einem nachhaltigeren Lebensstil. Dabei geht es um uns, um uns "Urschweizer". Wir haben entschieden, dass wir eine industrielle Landwirtschaft wollen, dass wir dem Strassenbau Priorität geben, dass wir zwei Autos pro Familie brauchen. Wir haben in den vergangenen Abstimmungen den Kurs der schweizerischen Nachhaltigkeit bestimmt. Die gehört zu den Schlusslichtern unter den europäischen Ländern. Wir schützen lediglich einmal 3,5 % unseres Boden so, wie es für mindestens 30% des Bodens sein sollte. Das haben nicht die Fremden entschieden, das haben wir entschieden.

So gesehen ist die Nachhaltigkeitsinitiative eine Mogelpackung. In Wirklichkeit geht es darum, unseren übermässigen Lebensstil nicht zu teilen. Wir wollen nicht, dass es anderen auch gut geht. Wir schieben den Fremden den Schwarzen Peter zu.

Aktuell verbraucht die Schweiz 3 mal soviel Ressourcen, wie uns zustehen würde. Daran ändert sich nichts mit einem Einwanderungsstopp bei 10 Millionen Menschen. Daran ändert nur die Bereitschaft, unseren Lebensstil so nachhaltig zu gestalten, wie nur möglich. Je besser wir das tun, je klüger wir die Nachhaltigkeitspolitik gestalten, desto besser tun das auch die Menschen, die in unser Land einwandern. Wir haben es in den Händen. Aber nicht mit einer Nachhaltigkeitsinitiative, die die Schuld den andern gibt, sondern mit der Bereitschaft, endlich die lebenswichtigen ökologischen Weichenstellungen zu tätigen.

Jörg Niederer

Sonntag, 31. Mai 2026

Nachhaltigkeit und Gastfreundschaft.

Ein Zitat

Fenster mit Glasmalerei von Max Brunner in der Reformierten Kirche Madiswil. Dargestellt ist der Bundschluss mit Noah. Regenbogen, Rabe, Taube.
Foto © Jörg Niederer
"Lot zu Gott: "Aber siehst du die kleine Stadt hier in der Nähe? Dort kann ich mich in Sicherheit bringen. Lass mich doch dorthin fliehen! Es ist nur ein kleiner Ort. Aber da bleibe ich am Leben." Bibel: 1. Mose 19,20

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Eingebettet im biblischen Bericht von der dramatischen Flucht Lots aus Sodom und Gomorra und dem infernalischen Untergang der beiden Städte findet man eine kleine Geschichte von einer kleinen Stadt mit Namen Zoar. Wohl in der näheren Umgebung Sodoms gelegen gehörte sie zum Bereich der Vernichtung. Und doch blieb sie verschont.

Das verdankt Zoar dem Flüchtling Lot. Teils aus Eigeninteresse (Lot konnte nicht mehr rechtzeitig ins sichere Bergland fliehen), teils aus einer unglaublichen Cleverness ("Es ist nur ein kleiner Ort.") gelingt es Lot, Gott einige Menschenleben über seine Familie hinaus abzuringen und vor dem sicheren Tod zu retten.

New Orleans im Jahr 2005. Die Stadt steht zu einem grossen Teil unter Wasser. Menschen sind umgekommen, die meisten wurden evakuiert. Überlebende berichten, wie marodierende Banden bewaffnet und plündernd durch die Strassen ziehen. Man ist sich seines Lebens nicht mehr sicher.

Im Katastrophenfall denkt normalerweise jeder zuerst an sich. Auch Lot dachte an sich. Er wollte mit seiner Familie überleben. Aber er kombinierte seine Rettung mit der Rettung anderer Menschen. Er, der Fremde, der Flüchtling, bewahrte das kleine Zoar vor dem Untergang, indem er es Gott abhandelte. Abraham hatte versucht, durch zehn Gerechte eine ganze Region zu retten. Erst Lot ist es gelungen, wenigstens eine Stadt zu bewahren. Doch die Stadt Zoar überlebte auch, weil sie den Flüchtlingen Unterschlupf gewährte. Und auch später blieb sie ein Zufluchtsort für Menschen (Jesaja 15,5). Sodom und Gomorra sind sprichwörtlich für ihre Bosheit. Zoar sollte sprichwörtlich sein für seine Gastfreundschaft. Seine offenen Stadttore haben es gerettet.

Jörg Niederer

Samstag, 30. Mai 2026

Vorbildliche Brutpflege

Ein Zitat

Eine weibliche Wolfsspinne trägt den Eikokon am Hinterleib befestigt mit sich herum.
Foto © Jörg Niederer
"Meine Mutter hatte einen Haufen Ärger mit mir, aber ich glaube, sie hat es genossen." Mark Twain (1835–1910)

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Ich will jetzt nicht ein irgendwie geartetes antiquiertes Mutterideal verbreiten. Aber was ein Wolfsspinnenweibchen für ihr Jungen tut, ist aussergewöhnlich. Dabei ist zu sagen, dass es verschiedenste Wolfsspinnenarten gibt, darunter auch die Tarantel. Alle sind für den Menschen ungefährlich. Sie jagen ihre Beutetiere, indem sie ihnen auflauern, sie verfolgen und erlegen. Dazu haben sie drei Reihen von Augen. Die je zwei Augen der oberen beiden Reihen sind grösser als die vier der untersten Reihe. Sechs der acht Augen sind nach vorn ausgerichtet. Mit kräftigen Beinen bewegen sie sich geschickt über den Boden. Geht man nahe heran, zeigt sich das schöne Ton-in-Ton-Muster auf den acht Beinen und einige Härchen, die wie Stacheln aufgerichtet darauf sitzen.

Zurück zur Brutpflege der Wolfsspinnenweibchen. Die Mütter legen nach der Paarung die Eier in einen Kokon ab, den sie am Hinterleib befestigt die ganze Zeit mit sich herumtragen. So können sie die Jungen gegen allerlei Gefahren verteidigen. Sobald die Jungtiere schlüpfen, hilft die Spinnenmutter dabei, indem sie den Kokon aufbeisst. Die rund 100 Jungspinnen versammeln sich dann in meist mehreren Lagen auf dem Hinterleib der Mutter und ernähren sich dort weiter von ihrem Eidotter. Acht Tage lang dauert dieser Transport der Jungspinnen. In dieser Zeit verbirgt und bewegt sich die Mutterspinne so, dass das Klima für die Jungspinnen optimal ist.

Nimmt man den Weibchen den Kokon weg, tragen sie auch schon einmal Steinchen, Papierkügelchen oder Schneckenhäuschen mit sich herum. So stark ist der Mutterinstinkt in den Genen dieser Tierchen verankert.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal betonen: Bei uns in der Schweiz sind alle Spinnen für Menschen ungefährlich. Nur wenige haben Beisswerkzeuge, welche auch die menschliche Haut durchdringen können. Selbst bei diesen Spinnen, etwa den Taranteln, sind Bisse zwar schmerzhaft, haben aber keine ernsthaften Folgen. Gefährlicher kann ihre Nahrung für uns Menschen werden, etwa tropische Tigermücken, die Krankheiten übertragen. Also lasst die Spinnen am Leben. Es sind faszinierende Geschöpfe und wie man so sagt, Nützlinge.

Jörg Niederer

Freitag, 29. Mai 2026

Längsstreifen machen schlank

Ein Zitat

Zwei Streifenwanzen saugen an einer Doldenblüten-Pflanze, in diesem Fall an einem Rauhaarigen Kälberkropf.
Foto © Jörg Niederer
"Früher: 'Ich kann nicht offen sprechen, meine Wohnung ist eventuell verwanzt.' Heute: 'Wanze, scheibe Kaffee auf meine Einkaufsliste.'" wordgag.de

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Querstreifen machen dick, Längsstreifen dagegen schlank. So sagt man. Das ist natürlich Blödsinn. Streifen ändern nichts am Gewicht oder der Statur. Allerdings werden unsere Sinneswahrnehmungen durch Streifen getäuscht. Es ist, wie wenn man die Seitenverhältnisse zugunsten der Längsrichtung verändert.

Noch etwas wurde entdeckt. Streifenmuster können bei einigen Menschen Epilepsie oder Migräne auslösen. Horizontale Linien führen weniger oft zu diesen Leiden wie vertikale Streifenmuster.

Für die Streifenwanze spielt dies wohl keine Rolle. Doch auch sie kommt in einen gewissen Erregungszustand, wenn sie bei ihrer Saugarbeit auf einem Doldenblütler eine andere Streifenwanze entdeckt. Das kennen wir auch, dass wir beim Anblick eines bestimmten anderen Menschen in Erregung geraten können. Streifen spielen dabei wohl eine untergeordnete Rolle. Streifen trägt die Streifenwanze auch nur auf dem Rücken. Auf der Unterseite zieren schwarze Punkte ihren roten Bauch. Es sieht fast ein wenig so aus, wie wenn ein rotschwarzes Schachbrett aus den Fugen geraten wäre.

Was mir an den Streifenwanzen auch sehr gefällt: Ihre schwarzen Knopfaugen. Fressfeinde warnt die Streifenwanze mit ihren Farben, denn bekömmlich ist sie für die meisten Tiere nicht, da sie wie viele Wanzenarten ein übelriechendes Sekret absondern kann. Wir haben es also mit einem sogenannten "Stinkkäfer" zu tun, oder besser, mit einer Stinkwanze, den Wanzen werden von Käfern klar unterschieden.

Jörg Niederer

Donnerstag, 28. Mai 2026

Wo der Teufel sein Unwesen treibt

Ein Zitat

Der Tüüfelsofe (Teufelsofen) am Haselberg zwischen Guntershausen und Bichelsee.
Foto © Jörg Niederer
"Ein leerer Kopf ist das Büro des Teufels." Sprichwort aus Brasilien

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Es gibt bekanntere Orte, an denen der Teufel in der Schweizer Landschaft sein Unwesen treibt. Etwa den berühmten Teufelsstein in der Schöllenenschlucht, oder den Teufelskeller bei Baden, oder die Tüfels Chilén (Teufelskirche) am Bäntalbach bei Kollbrunn. Nun kenne ich auch noch den Tüüfelsofe (Teufelsofen), Den Ort also, an dem die Menschen einst das Höllenfeuer vermuteten. Ortsnamen.ch erklärt den Namen so: "Appellativ tüüfel + Appellativ ofe: 'die abgelegene Runse, worin der Teufel nach dem Volksglauben ein Feuer unterhält'".

Der abgelegene Ort zwischen Guntershausen und Bichelsee am Haselberg liegt in einem Tobel, durch das ein kleines Bächlein fliesst. Das geologische Phänomen ist an vielen Orten zu beobachten: Riesige Nagelfluhbänke auf weichen Mergelschichten wurden vom Wasser eines Baches unterhöhlt. Es entstanden Hohlräume wie etwa die Täuferhöhle bei Bäretswil, über deren Eingang nicht selten der Bach als Wasserfall über den wulstigen hervorragenden Nagelfluhfelsen hinabstürzt.

Die beiden Bächlein, die sich beim Tüüfelsofe vereinen und das Tobel durchfliessen, tragen keine Namen. Von Norden kann man ein stückweit dem Bach folgend auf einem Pfad hinaufsteigen zum Höhleneingang. Aber ganz hin kommt man ohne nasse Füsse wohl nicht. Selbst haben wir das finstere Loch nur von der sonnigen Anhöhe bei Kienberg aus gesehen. Ein Sehnsuchtsort ist der Tüüfelsofe gerade nicht, aber reizvoll wäre es schon, auch diese teuflische Stelle aus der Nähe zu erkunden.

Jörg Niederer

Mittwoch, 27. Mai 2026

Dinkelvogel

Ein Zitat

Eine Goldammer sitzt auf einem Pfosten im biologisch-dynamischen Rebbaugebiet am Iselisberg.
Foto © Jörg Niederer
"Sogar wenn der Vogel geht, fühlt man, dass er Flügel hat." Antoine-Marin Lemierre (1733–1793)

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Siebzehn Ammernarten gibt es in Europa. Gesehen habe ich schon die Rohrammer (den sprichwörtlichen Rohrspatz - siehe Beitrag vom 26. April 2022) und die Goldammer. Bei uns in der Schweiz kommen auch die Grauammer und der Ortolan vor. Letzterer gehört ebenfalls zu dieser Vogelgruppe. Alle weisen diesen für das Fressen von Getreidekörnern typischen, kurzen und kräftigen Schnabel auf.

Auf dem Foto zeigt sich die Goldammer in einer etwas atypisch gestreckten Form. Der in der Grösse spatzengrosse Vogel ist mit seinen gelben Federn eine echte Sehenswürdigkeit.

Die Goldammer ist die Ammer schlechthin. Denn das altdeutsche Wort Amero leitet sich von der Getreideart Emmer (altdeutsch: Amar) bzw. vom Dinkel ab. Die Goldammer ist der Dinkelvogel, der sich im Getreide aufhält, um sich dort von Körnern zu ernähren. Wie viele Vögel, die von Samen und Pflanzen leben, findet die Goldammer auch im Winter genug Nahrung. Sie kann also das ganze Jahr hindurch bei uns beobachtet werden.

In den Jahren 1870-1880 wurden verschiedene europäische Vogelarten in Neuseeland eingeführt, um dort Pflanzenschädlinge zu bekämpfen. In diesem Zusammenhang kam auch die Goldammer auf die Inseln. Wie wir bereits wissen ist das ein Vogel, der sich vorwiegend von Körnern ernährt. Er entwickelte sich in Neuseeland zu einem invasiven Neozoen, der sich trotz der Versuche, sie wieder auszurotten, bestens entwickelt hat und heute dort heimisch ist.

Jörg Niederer

Dienstag, 26. Mai 2026

Waldlicht und Waldschatten

Ein Zitat

Ahornblätter werden von der Sonne spotartig durchs Blätterdach des Waldes beleuchtet.
Foto © Jörg Niederer
"Was ist das Schwerste von allem? Was dir das Leichteste dünkt, / Mit den Augen zu sehn, was vor den Augen dir liegt." Johann Wolfgang Goethe (1749-1832)

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Nur an wenigen anderen Orten ist der Kontrast zwischen Licht und Schatten so umfangreich wie im Wald. Das zeigte sich auch wieder auf meiner Wanderung in der vergangenen Woche der Thur entlang. So meinte mein Wanderkollege René Moor, dass aktuell noch kaum eine Kamera mit diesem grossen Kontrastumfang im Wald zurecht komme. Zwar lassen sich verschieden belichtete Fotos zu einer HDR-Aufnahme zusammenfügen. Oder dann kann man die RAW-Fotodaten punktuell entsprechend den Lichtverhältnissen bis zu eine gewissen Grad anpassen. Doch wirklich zufriedenstellend sind diese Korrekturen nur selten. Ein Beispiel mag das Bild des Wanderwagens sein, das ich im Blogbeitrag vom 22. Mai 2026 gepostet haben. Man beachte die Lichtspitzen am Treppenende, die absolut keine Zeichnung mehr aufweisen.

Auch das Blattwerk des Ahorns auf der hier abgebildeten Fotografie musste ich in einer Partie durch Teile eines zweiten Fotos überschreiben, um den ganzen Lichtzauber einzufangen. Geschickt angewendet können Licht und Schatten aber wunderbare Gestaltungsmittel sein, um einem gewöhnlichen Objekt Zauber zu verleihen.

Wie heisst es doch: Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Es gibt immer Bereiche des Lebens, welche im Dunkel bleiben. Denn der Schatten selbst bedarf des Lichts. Im Wald wäre es nicht halb so schön, gäbe es da kein Licht-Schatten-Spiel.

Jörg Niederer

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