Donnerstag, 1. Januar 2026

Jahresschlusswanderung durch Zürich

Ein Zitat

Die Kapelle im Spital Bethanien Zürich wird nach wie vor von den Diakonissen der Diakoniegemeinschaft Bethanien genutzt.
Foto © Jörg Niederer
"Als Seelsorger habe ich Zeit für spontane, warmherzige und mitfühlende Begegnungen. Meine Ohren und Sinne sind offen für Gespräche über 'Gott und die Welt'. So erlebe ich im Convita Bethanien, bei den Diakonissen, in den Gottesdiensten und bei anderen Gelegenheiten was der jüdische Religionsphilosoph Martin Buber treffend so beschrieb: 'Alles wirkliche Leben ist Begegnung'." Pfarrer Hanspeter Minder, Seelsorger Diakonie Bethanien

Hingesehen

Meine Jahresschlusswanderung bei schönstem Sonnenschein erfolgte am 31. Dezember 2025 von Küsnacht nach Zürich. Dabei besuchte ich Häuser und Kapellen aus mindestens vier verschiedenen, in methodistischer Tradition stehenden Gebäuden.

Während am Zürichsee über weite Strecken kaum ein Evangelisch-methodistisches Werk zu finden ist, ändert sich die Situation in Zürich grundlegen. Auf kürzeste Distanzen trifft man auf historische und neuere Objekte dieser Freikirche, in der ich 40 Jahre als Pfarrer gewirkt habe.

Die Evangelisch-methodistische Kirche ist mit der Kapelle Zelthof in Zürich auf meiner Reiseroute vertreten, und mit einer weiteren Kapelle, in der seit 25 Jahren das Restaurant Blinde Kuh in absoluter Dunkelheit feine Gerichte serviert.

Dann ist da die Genossenschaft CVB Immobilien, die aus dem ehemaligen methodistischen Verlagshaus CVB Buch + Druck hervorgegangen ist. An der Schifflände Zürich führte sie lange Zeit eine Buchhandlung. Das Haus gehört noch immer der Genossenschaft CVB Immobilien.

Dann sind da zwei verschiedene selbständige methodistische Werke mit Liegenschaften in Zürich vertreten. Hervorgegangen sind sie aus der Arbeit von zwei Diakonissenmutterhäusern.

Die Bethesda Alterszentren AG ist eine Tochter der Stiftung Diakonat Bethesda, zu der auch die Residenz Küsnacht in Itschnach gehört (Siehe Beitrag vom 19.12.2025). Auf dem von mir zurückgelegten Abschnitt ist da der Hauptsitz der Bethesda Alterszentren AG in Küsnacht zu nennen.

Das andere methodistische selbständige Werk ist die Diakonie Bethanien. Ihr bin ich in Zürich gleich mehrfach begegnet. Da wären zwei Kitas, dann das Altersheim Convita Bethanien und die Diakoniegemeinschaft Bethanien zu nennen.

Als Namen lebt auch das vor Jahren verkaufte Spital Bethanien weiter. Es gehört heute zu den Genolier-Spitälern und Kliniken und befindet sich an der Toblerstrasse, direkt neben dem Diakonissen-Schwesternhaus der Diakoniegemeinschaft Bethanien. Meines Wissen leben noch neun Bethanien-Schwestern im Schwesternhaus oder im Convita Bethanien.

Dort habe ich auch kurz die Kapelle besucht. Sie wird heute von der Privatklinik Bethanien als Auditorium bezeichnet. Unerwartet platzte ich dabei in die Vorbereitungen zur Jahresschlussfeier der Bethanien-Diakonissen hinein und konnte einige Worte mit zwei netten älteren Damen sprechen. Das war schön.

Heute soll es weiter gehen. Nach der Jahresschlusswanderung gibt es eine Neujahrswanderung. Ich bin gespannt. was dieses neue Jahr bringen wird.

Jörg Niederer

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