Ein Zitat
"Am Anfang nicht Gier, sondern Atem / Am Anfang nicht Beute, sondern Geschenk / Am Anfang nicht Rechnen, sondern Staunen." Jacqueline Keune (1961*)
Entdeckt
![]() |
| Foto: © Jörg Niederer |
Ich lernte, dass in je unterschiedlichen Kontexten jede Pflanze zu einem Unkraut werden kann. Weiter erfuhr ich, dass die Natur keine Leerstellen mag, was zu einem Bewuchs um jeden Preis führt. Auch hat jede Pflanze ihre spezielle Aufgabe. Drittens gibt es in der Natur einen starken Trieb zur Diversität. Als Fazit seiner Ausführungen listete Tobias Brülisauer die folgenden Punkte auf:
- Die Unterteilung Kraut – Unkraut ist menschengemacht
- Es gibt keine unnützen Pflanzen!
- Viele Pflanzen zeigen gestörte Verhältnisse an und sind da, um zu heilen
- Landwirtschaft ist immer ein Eingriff in die Natur – übrigens Naturschutz oft auch
- Der Erhalt einer grossen Biodiversität ist wichtig (Genetik der Zukunft)
- Jeder Mensch sollte sorgfältig für sich entscheiden, was Kraut oder Unkraut sein soll.
Weiter ging der Abend mit einer Führung durch den Botanischen Garten. Dabei erfuhr man zu Beispiel, warum manche Schmetterlingsraupen in Ameisenhaufen gross werden und warum die Stachelseerose einen Tag weiss und einen Tag rosa blüht um dann unterzutauchen.
Der Abend wurde abgerundet mit einem Abendsegen, bei dem Brennnesseln und ihre Samen im Mittelpunkt standen, sowie dem anschliessenden Tradition gewordenen Apéro.
Jörg Niederer

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen