Ein Zitat
"Ein Apfel ist eine ausgezeichnete Sache – bis Sie einen Pfirsich probiert haben." George du Maurier (1834-1896)
Foto © Jörg Niederer
Entdeckt
Nebst Apfel, Feige, Aprikose und Walnuss ergänzte die letzten vier Tage auch eine Pfirsich mein Frühstück. Dabei ist mir etwas aufgefallen.
Früher konnte man die Pfirsich mit dem Messer rundherum bis auf den Kern einschneiden, und dann die beiden Hälften gegeneinander verdrehen. So löste sich die eine Pfirsichhälfte vom Steinkern sauber ab. Seit einiger Zeit aber geht das nicht mehr. Regelmässig zerbricht der Steinkern in zwei Hälften. Um diesen zerbrochen Kern aus dem Fruchtfleisch zu lösen braucht es ein Messer. Was ist da mit den Pfirsichen los? Sind die so gezüchtet? Will man das so? Oder mache ich etwas falsch?
Mich stört diese Eigenschaft heutiger Pfirsiche sehr. Naturlich könnte ich jetzt andere Sorten nehmen. Bei Plattpfirsichen funktioniert die Herauslösung des ganzen Steinkerns problemlos. Aber ich möchte auch ganz gewöhnliche Pfirsiche ohne grossen Aufwand essen.
Im Internet habe ich folgende Erklärung dazu gefunden: "Kerne von Steinobst können aufgrund von Wachstumsstress der Pflanze brechen, besonders zu Beginn der Saison. Temperaturschwankungen und zu wenig Wasser führen zu dieser Anomalie, erklärt Daniela Krehl, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern." Gespaltene Steinkerne lassen sich offensichtlich nicht vermeiden. Man solle, so heisst es auf der Seite von Radio Bayern 1, Pfirsiche saisonal essen, also in der Zeit von Mitte Juli bis Ende August.
Mal schauen, ob es dann wirklich weniger gespaltene Steinkerne bei Pfirsichen gibt?
Jörg Niederer
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