Ein Zitat
"Wie die alten Berge von Abendrot triefen / Wie die Tannen brennen / wie das dichte Gebüsch mit Glut behängt ist / Verzaubert von Sonnen..." Emily Dickinson (1830-1886)
Foto © Jörg Niederer
Entdeckt
Für unser ziviles Hochzeitstag-Jubiläum wagten wir uns ins Getümmel der Flumserberge. Begleitet wurden wir auf der kurzen Wanderung von Maschgenkamm hinunter zur Tannenbodenalp von unserem jüngsten Sohn. An diesem Tag gab es kaum einmal einen Moment, beim dem sich nicht in Hördistanz andere Bergtouristen bemerkbar machten. An der teils atemberaubenden Aussicht tat dies jedoch keinen Abbruch. Immer wieder ging der Blick hinüber auf die andere Seite des Walensees zu den Churfirsten. Oder dann bewunderten wir den amerikanisch anmutenden Westerngipfel Spitzmeilen und natürlich auch den markanten Sächsmoor. So viele Touristen sich tummelten, so wenig Vögel fanden sich über der Waldgrenze. Die intensive Berglandwirtschaft an diesem Ort ist nicht gerade förderlich für Wiesenbrüter.
Was dagegen wirklich empfehlenswert ist: das Essen im Restaurant Molseralp. Ich hatte ein Cordon bleu mit Bergkäse und Steinpilzen, dazu einen gemischten Salat. Selten ass ich ein so gutes Cordon bleu. Auch die Bedienung war flink und kompetent, trotz der vielen Gästen.
Alles in allem: Ein niederschwelliger Bergausflug mit schönen Ausblicken, vielen Mitreisenden, feinem Essen und der besten Begleitung meines Lebens.
Jörg Niederer
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